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KRANKEN- UND UNFALLVERSICHERUNGEN Freitag 20.05.2011
Krankenkassen: Die nächste Insolvenz droht
Nach der City BKK steht nun die weitere Existenz der BKK Heilberufe auf der Kippe. Wie die Versicherung mitteilte, wird ein Fusionspartner gesucht, der die Kasse und die etwa 130.000 Versicherten übernehmen möchte. Findet sich kein Interessent, käme es zur Schließung – und damit nicht unerheblichen Kosten.
Die Wunschlösung für alle Beteiligten ist ein Zusammenschluss, doch stellt sich die Frage, ob sich dafür der passende Kandidat findet. Denn es stellt sich die Frage, inwieweit dem angeschlagenen Unternehmen mit einer Fusion tatsächlich gedient ist oder ob es ein Fass ohne Boden ist, in dem Geld nur mehr oderweniger sinnlos versenkt wird.
Eine Insolvenz auf der anderen Seite hat allerdings ebenfalls Effekte auf die Versicherer der gleichen Kategorie, in diesem Fall die Betriebskrankenkassen. Gefürchtet ist der Dominoeffekt, denn würden alle Versicherungen Zusatzbeiträge erheben, um die Kollektivhaftung für die Pleite zu finanzieren, wäre der Verlust von jungen, mobilen Mitgliedern unausweichlich – und somit wieder ein neues Loch in der Kasse.
Wie es mit der BKK weitergehen soll, wird in Kürze vom Beirat beratschlagt werden.
Für alle Versicherten, die eventuell oder bereits tatsächlich von der Insolvenz ihres Versicherers betroffen sind, sei an dieser Stelle nochmals angemerkt, dass sie zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung wechseln können. Diese sind verpflichtet, die Verbraucher aufzunehmen.
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