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KFZ-VERSICHERUNG Freitag 24.06.2011
Crash Sensor sorgt für direkte Hilfe
Ist ein Unfall geschehen, ist schnelles Handeln gefragt. Um sicher zu stellen, dass Polizei und Rettungswagen unverzüglich informiert werden, bieten verschiedene Versicherer und Automobilhersteller so genannte Crash Sensoren an, die mittels GPS einen Notruf an die nächste Rettungsstelle abgeben.
Das ist nicht nur in so fern hilfreich, dass Unfallbeteiligte oder Zeugen oftmals keine exakte Angabe zum Unfallort abgeben können, sondern auch, da es durchaus passieren kann, dass je nach Unfallschwere oder Schock der Beteiligten nicht unmittelbar ein Rettungsdienst alarmiert wird.
Die elektronischen Co-Piloten können im Ernstfall nicht nur durchgeben, dass ein Unfall geschehen ist, sondern sogar Angaben zur Schwere der Kollision. Wird ein Schaden als ‚leichter’ bewertet, versuchen Polizei oder Feuerwehr den Fahrer des Wagens telefonisch zu erreichen, um sich die Angaben des Crash Sensors bestätigen zu lassen. Erhalten sie auf ihren Versuch keine Rückmeldung, wird ein Rettungswagen zur Unfallstelle geschickt.
Die Kfz-Versicherer, die den Sensor in ihre Angebotspalette aufgenommen haben, und andere Verantwortliche wollen mit der Entwicklung dafür sorgen, dass Verletzten zukünftig schneller geholfen werden kann und im besten Fall weit reichende Unfallfolgen vermindert oder vermieden werden.
